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Erster bundesweiter Reisestreik: ver.di setzt auf gerechte Löhne

Der erste bundesweite Reisestreik verlangt von der Branche eine faire Entlohnung ihrer Beschäftigten. ver.di erhebt die Stimme für angemessene Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Von Nico Schmitt9. Juli 20261 Min Lesezeit

In einer beispiellosen Aktion haben die Beschäftigten in der Reisebranche am Montag den ersten bundesweiten Reisestreik gestartet. Die Gewerkschaft ver.di hat diesen Schritt als notwendig erachtet, um auf die unhaltbaren Löhne und Arbeitsbedingungen in der Branche aufmerksam zu machen. Angesichts der Inflation und der steigenden Lebenshaltungskosten ist es kaum zu fassen, dass viele Reisebüromitarbeiter*innen weiterhin von einem Gehalt leben müssen, das kaum über dem Mindestlohn liegt.

Der Streik hat nicht nur symbolische Bedeutung, sondern könnte auch weitreichende Folgen für die gesamte Branche haben. Reisekonzerne und weitere Dienstleister sind aufgefordert, sich mit der Gewerkschaft an den Verhandlungstisch zu setzen. Ein Umdenken ist dringend erforderlich, um die Attraktivität der Berufe in der Reisebranche zu steigern. Der Druck auf die Arbeitgeber wächst, denn im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte müssen sie daran interessiert sein, nicht nur akzeptable, sondern gerechte Löhne zu zahlen. Die Frage bleibt, ob der Streik tatsächlich die dringend benötigten Veränderungen bewirken kann oder ob es sich lediglich um einen Sturm im Wasserglas handelt, während die Branche ungerührt weiter vor sich hinlebt.

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